Discussion:
Monothematische Scheiße
(zu alt für eine Antwort)
Thorsten Luft
2019-06-08 13:16:40 UTC
Permalink
Hier wird absolut jedes Thema in Richtung Migrationskritik umgebogen.
Und nach ihrem Rauswurf ist dann wohl alles gut, was? Wie naiv kann man
sein?

Oder fordert Ihr dann die Abschiebung aller Linken und Grünen - wohin
bitte? Staatsbürgerschaft hängt nicht ab von einer kollektiven
Gesinnung oder Meinung.

Niemand kann sich Patriot nennen, der Mitbürgern, die anders ticken,
die Auswanderung nahelegt. Aber diese Haltung ist in Deutschland
praktisch Mainstream. Es gibt keinerlei echten Patriotismus hier. Es
gibt nur ein unklares Moral- und Tabugebäude, das den meisten Deutschen
wichtiger ist als das Land selbst. Sie definieren sich nicht über das,
was sie sind, sondern nur über Abgrenzung von Anderen. Das reicht nicht
als Identität.

Darum hat Deutschland niemals wirklich existiert. Es war immer nur eine
Fiktion, ein Kartenhaus, und es wäre auch zum Untergang verurteilt ohne
daß 2015 nur ein einziger Flüchtling reingelassen worden wäre. Weil der
tragende Pfeiler fehlt.
Frank Bügel
2019-06-08 17:22:28 UTC
Permalink
Am Sat, 08 Jun 2019 15:16:40 +0200 schrieb Thorsten Luft:

(follow up abgelehnt und neu gesetzt)
Post by Thorsten Luft
Hier wird absolut jedes Thema in Richtung Migrationskritik umgebogen.
Und nach ihrem Rauswurf ist dann wohl alles gut, was? Wie naiv kann man
sein?
Gerade las ich mir in dspm die letzten Beiträge durch. In denen ging es
z.B. um die Umweltfreundlichkeit von E-Autos. Das hat nun mit illegaler,
tolerierter Masseneinwanderung nichts zu tun.
Post by Thorsten Luft
Oder fordert Ihr dann die Abschiebung aller Linken und Grünen - wohin
bitte? Staatsbürgerschaft hängt nicht ab von einer kollektiven
Gesinnung oder Meinung.
Konntest du das bisher irgend einem Beitrag entnehmen? Ich nicht.
Post by Thorsten Luft
Niemand kann sich Patriot nennen, der Mitbürgern, die anders ticken,
die Auswanderung nahelegt.
Das war meines Wissens oftmals ein "Argument" des linken Meinungsspektrums
für die deutschen Gegner der Masseneinwanderung und der inzwischen
'knallbunt' gewordenen BRD.
Post by Thorsten Luft
Aber diese Haltung ist in Deutschland praktisch Mainstream. Es gibt
keinerlei echten Patriotismus hier. Es gibt nur ein unklares Moral- und
Tabugebäude, das den meisten Deutschen wichtiger ist als das Land
selbst.
Damit hast du das Gutmenschtum in der BRD korrekt beschrieben.
Post by Thorsten Luft
Sie definieren sich nicht über das, was sie sind, sondern nur über
Abgrenzung von Anderen. Das reicht nicht als Identität.
Darum hat Deutschland niemals wirklich existiert. Es war immer nur eine
Fiktion, ein Kartenhaus, und es wäre auch zum Untergang verurteilt ohne
daß 2015 nur ein einziger Flüchtling reingelassen worden wäre. Weil der
tragende Pfeiler fehlt.
Diesen Pfeiler (Identität) hat man mit der Umerziehung in der BRD seit dem
Durchmarsch der links-grünen 68er in die Institutionen massiv unterminiert.
Man machte den Fehler, "das Kind mit dem Bade auszuschütten". Es ging
diesen sogenannten "Antifaschisten" im Westen niemals nur darum, 'gegen
(Neo-)Nazis' zu kämpfen, sondern alles moralisch zu diskreditieren, was
noch auf deutschen Traditionen, Werten und Tugenden basiert, siehe z.B.
Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald ---> weg mit dem Namen!

Wenn du selbst mal einen kontemplativen Standpunkt einnimmst und die
letzten 30 Jahre an deinem geistigen Auge vorbeiziehen lässt, wirst du doch
feststellen, dass der einstmals noch deutsche Nationalstaat BRD in eine
deutschsprachige USA überführt wird, die auf freimaurerischen Idealen fußt
und in dem v.a. das obligatorische Völker- und Rassengemisch, was die
Bevölkerung angeht, bald schon genauso vorhanden ist.

Wollte man es kurz fassen, würde ich es in folgenden Sätzen zusammenfassen:
1945 gewannen die USA (und mit ihr das Judentum) die ideologische
Oberhoheit über die BRD und exportierten (wie die Sowjetunion in die DDR)
ihr eigenes System. Diese 'Entselbstung des Deutschen in der BRD', die mit
der jüdisch angeleiteten 'Liberalisierung' bis 1990 und später dann mit
nochmals forciertem Bevölkerungsaustausch sowie permanenter
"Vergangenheitsbewältigung" einherging, führte allmählich zur Zerstörung
der einst noch tragenden Säulen deutscher Identität.

"... Die US-Außenpolitik ist ... immer wieder von der Idee geleitet, allen
Völkern ihr demokratisches System und ihre Marktideologie als
Erlösungsgesetz bringen oder aufzwingen zu müssen. Und dies vollzieht sich
nicht selten um den Preis einer Entselbstung und Vereinnahmung der anderen
für eben jene ökonomischen und politischen Interessen des Heilbringers.
..." http://theol.uibk.ac.at/itl/381.html

MfG Frank
--
"Die liberale und universalistische Verfasstheit Nachkriegseuropas war,
ohne die Leistung der großen Pioniere der europäischen Einigungsvision
schmälern zu wollen, im Wesentlichen durch die Anleitung der Vereinigten
Staaten von Amerika vorgegeben und garantiert." (Richard Herzinger, Wie
Europa den geschenkten Liberalismus austreibt, Die Welt vom 19.12.2015)
http://tinyurl.com/gngqg9r
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