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Ostwall
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v***@gmail.com
2014-06-23 17:58:22 UTC
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Raw Message
Nach der Konsumierung der Simpsons blieb ich noch bei "Galileo" hängen.
Dort gabs eben eine Reportage über den Ostwall, der bis 1938 für eine
Milliarde Mark (nach heutigem Geld) in die Erde betoniert wurde. 15000
Soldaten konnten dort leben; es gab unterirdisch Panzerfabriken,
Munitionslager, zig Bahnhöfe und oberirdisch gigantische eingegrabene
Geschütztürme.
Ich hörte davon eben zum ersten Mal.
Welchen Sinn diese Bunkeranlage gehabt haben könnte, wurde leider in der
Sendung nicht mal angedeutet: nicht erwähnt.
Also: Welchen Sinn hatte der Ostwall?
Ich sehe gerade den Fehler 404, bei dem Versuch, das von Fireball
angebotene http://www.ostwall.de aufzurufen?
Günter
--
http://lelarge.de
Guten Abend liebe Leute..ich habe durch Zufall diese Google Gruppe beim Stöbern im Internet gefunden..also der Mensch der da im Galileo Filmbeitrag gezeigt wird bin ich. Ich habe seinerzeit 12 jahre als Deutscher in Polen verbracht , habe dort Geschichte studiert und meine Magisterarbeit geschrieben. Der Ostwall sowie die darin enthaltene 100km lange Festungsfront Oder Warthe Bogen wurde seinerzeit von mir genauestens mit den damals zur Verfügung stehenden Möglichkeiten erforscht..zur Eingangsfrage sei erwähnt...der Oder Warthe Bogen wurde bereits Ende der 20er Jahre bzw. Anfang der 30er Jahre konzipiert, als Schutz vor der damals in Europa anzahlmäßig stärksten Armee Polens..Polen hatte in den 20er jahren gleich nach dem ersten Weltkrieg große Aggressionen sowohl gegen Russland als auch gegen das stark geschwächte Versailler Deutschland gehegt...diese Festungslinie sollte also bestehend aus natürlichen Hindernissen sowie Stahlbetonschutzbauten zumindest eine zeitlang einen Vormarsch der polnischen Armee ausbremsen...nach der Wiedererlangung der Wehrhoheit 1935 und die politische rasche Entwicklung unter Adolf Hitler wurde der ursprüngliche Plan von 15 jahren Bauzeit und 4 besuchen Adolf Hitlers auf letztendlich 4 jahre heruntergeschraubt...ab März 1939 war dann ganz Schluß..erst 1944 besann man sich diesen Festungsbogen wieder zu aktivieren..diesmal gegen die Sowjetische Armee..so das war jetzt nur eine ganz kurze und kanppe Ausführung..ich habe seinerzeit touristische Führungen vor ort angeboten und zum Thema sollte auch ein Buch veröffentlicht werden..bin für Rückfragen gerne jederzeit bereit..
Mit freundlichen Grüßen aus Berlin!
Mgr. Stephan Doll
Ralf . K u s m i e r z
2014-06-23 23:17:52 UTC
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X-No-Archive: Yes
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Gut Ding will Weile haben, aber das ist ein Doppelrekord!


Gruß aus Bremen
Ralf
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R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
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